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Im ersten Halbjahr 2016 soll PlayStation VR – so der neue Name der bisher als Project Morpheus bekannten Virtual Reality Brille von Sony – erscheinen. Gar nicht mehr so viele Monate, und dennoch steht ein genaues Veröffentlichungsdatum und insbesondere eine exakte Preisankündigung noch aus.

Nun hat sich Andrew House, CEO von Sony Computer Entertainment, gegenüber Bloomberg zu diesem Thema geäußert. In einem Interview sagte er, das Headset werde „zum Preis einer neuen Spieleplattform“ verkauft werden.

Wenn Sony dieser Tage von einer „Spieleplattform“ spricht, dann ist in der Regel die PlayStation 4 gemeint – und diese kostet weiterhin offiziell 399,- US-Dollar. Der Verdacht liegt also nahe, dass House hier eine versteckte Preisankündigung in der Höhe von rund 400,- Dollar bzw. 400,- Euro für PlayStation VR geäußert hat.

Gerüchteweise soll Sony gleichzeitig verlautet haben, man wolle das VR-Headset günstiger als die Konkurrenz anbieten. Hier kommt es jedoch darauf an, wen man als Konkurrenten anspricht: Facebooks Oculus Rift wird es höchstwahrscheinlich zu einem günstigeren Preis geben, doch Vive von HTC/Valve wird wie vom Hersteller angekündigt mit einem „etwas höheren Preis“ ein tieferes Loch in den Geldbeutel schlagen – es wird mit rund 500,- US-Dollar gerechnet. Somit läge Sony mit 400,- Dollar genau im Mittelfeld und günstiger als zumindest Teil der Konkurrenz.

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Quelle: http://www.ps4-magazin.de/das-zubeh%C3%B6r/20451-playstation-vr-so-teuer-k%C3%B6nnte-das-headset-werden/